BFD

Schule beendet. Und was jetzt?

Die Heinrich-Böll-Schule in Frechen sucht für das Schuljahr 2024 / 2025 junge Menschen, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ein Jahr in dem engagierten pädagogischen Team der Schule mitarbeiten wollen.

Zum Schuljahr 2024/25 bieten wir zwei Stellen für BFDler an.

 

Wenn Du

  • noch nicht weißt, was Du nach der Schule machen möchtest oder z.B. die Wartezeit auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz sinnvoll nutzen willst,
  • erleben möchtest, was Du durch dein Engagement bewirken kannst,
  • Verantwortung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen übernehmen möchtest,
  • praktische Einblicke in unterschiedliche Einsatzbereiche gewinnen möchtest,
  • in einen sozialen Beruf hineinschnuppern möchtest und Interesse hast, mit Kindern mit emotionalen und sozialen Entwicklungsverzögerungen zu arbeiten,
  • neue Kompetenzen erwerben oder Vorhandene ausbauen möchtest,

dann ist das BFD an unserer Schule genau das Richtige!

Teilnehmer:innen am Freiwilligendienst werden in ihrer weiteren Entwicklung und Berufswahlfindung unterstützt. Im Austausch mit Kolleg:innen und bei der Arbeit im Team schulst Du deine Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit. Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes können die Tätigkeitsfelder und andere Rahmenbedingungen im Voraus individuell besprochen werden. Die Praxis vertiefst Du mit zusätzlichem Wissen in Seminaren, und neue Sichtweisen und Kenntnisse erprobst du direkt im Einsatz. Das stärkt das Selbstbewusstsein, erweitert den Horizont und gibt dir weitere Impulse für einen vielseitigen Lebensweg.

Mögliche Aufgabenbereiche für Freiwillige sind die Pädagogische Betreuung im Unterricht der Klassen, Sportangebote, Spielangebote wie z. B. Kickern, Fußballspielen während der Pause, Kreativangebote, Unterstützung von einzelnen Schüler:innen in Arbeitsphasen und  beim Schwimm- und Sportunterricht, Begleitung von Unterrichtsgängen zu außerschulischen Lernorten, Tagesausflüge, Klassenfahrten, Betreuung der Schüler:innen beim Mittagessen, Verwaltungstätigkeiten, Unterstützung bei Hausmeister- und Handwerkstätigkeiten, Mitarbeit im EDV-Bereich und vieles mehr…

 

Informationen zur Schule:

Die HBS (Heinrich-Böll-Schule) ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung im Primarbereich. Derzeit werden ca. 170 Schüler:innen aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis beschult. Alle Kinder der Schule zeigen umfassende Entwicklungsverzögerungen im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Aufgrund massiver Verhaltensprobleme konnten sie -trotz normaler Intelligenz- ihre Schulzeit an der regulären Grundschule nicht fortsetzten. Ziel der HBS ist es, durch intensive Förderung die Schüler:innen wieder in die „normale“ Schule rück zu schulen. In jeder Klasse werden bis zu 14 Schüler:innen meistens in Doppelbesetzung unterrichtet.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung oder komm einfach mal vorbei!

 

Bei Interesse bitte melden unter:

Heinrich-Böll-Schule
Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung
Ansprechpartnerin: Kristin Köllner-Monden
An der Mergelskaul 22
50226 Frechen
Telefon.: 02234/933510
schulleitung@heinrich-boell-schule.eu

 

Erfahrungsberichte ehemaliger Freiwilliger

,,Die Arbeit mit den Schüler:innen hat mir bei der Berufswahl für mein späteres Leben weiter geholfen und ich weiß jetzt, in welche Richtung ich gehen möchte. Ich habe viel über meine Stärken und Schwächen gelernt, das hat mich persönlich wachsen lassen!“ Annika

,,Die Sommerferien verbrachte ich voller Vorfreude und Aufregung auf meinen Bundesfreiwilligendienst. Förderschulen waren mir im Vorfeld nicht so bekannt und ich war aufgeregt, was mich erwarten wird, wollte jedoch noch andere Schulformen kennen lernen. Mein Team nahm mich so freundlich auf, dass meine vorherige Aufregung ganz umsonst war. Ich hatte direkt Menschen, die mir alle Fragen beantworten konnten und darüber hinaus auch Informationen gegeben haben. Für mich waren die schönsten Momente in der Schule die ‘Klick- Momente‘ bei den Kindern. Ich finde es sehr beeindruckend wie Kinder teilweise von heute auf morgen lesen können und tägliche Fortschritte zu sehen sind. Aber auch Konfrontationen mit Kindern, die überfordert sind oder miteinander Streit haben, waren für mich besonders prägend. In solchen Situationen wurde ich begleitet um den richtigen Umgang zur Konfliktklärung zu erlernen.“ Peter

,,Mein FSJ an der Heinrich-Böll-Schule hat sich besonders durch die Vielfältigkeit der Aufgaben ausgezeichnet, die mir zugeteilt und zugetraut wurden. Von Hilfestellung im Unterricht und Begleiten des Mittagessens, über eigenverantwortliche Leitung der Spielphasen in Kleingruppen, bis zur Unterstützung bei der Planung von Unterrichtseinheiten war alles mit dabei. Durch die Verantwortung, die man in korrektem Maße übertragen bekommt, aber auch die Freiheit zu sagen „das schaffe ich noch nicht/das traue ich mir nicht zu“, habe ich in dem Jahr viel über mich selbst und meine persönlichen Grenzen gelernt, aber auch viel an Selbstbewusstsein gewonnen. Mein Blick auf Kinder hat sich verändert! Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, mein Leben lang mit Kindern im Grundschulalter zu arbeiten, doch man baut so schnell eine emotionale Bindung zu den Schülern auf, dass man gar nicht drum herum kommt, sich über jeden Tag zu freuen, über jeden kleinen Fortschritt den man beobachtet, zu dem man vielleicht auch selber etwas beigetragen hat, dass diese Entwicklung stattfinden konnte. In meinem FSJ an der Heinrich-Böll-Schule hatte ich eine tolle Zeit, und kann jedem nur empfehlen, diese Erfahrung selbst zu machen!“ Lilly

,,Am Anfang musste ich mich erst an die Kinder und den Ablauf in der Schule gewöhnen. Mein Team nahm mich von Anfang an gut und freundlich auf und konnte mir viele meiner Fragen beantworten. Auch wenn die Arbeit mit Kindern manchmal emotional anstrengend ist, gibt es dennoch viele schöne Momente. Für mich ist es immer schön zu sehen, wie die Kinder Bindungen aufbauen und große Fortschritte in ihrer Entwicklung machen. Vielen Kindern in sonderpädagogischen Einrichtungen fällt es oft schwer, Bindungen zu fremden Personen aufzubauen. Dementsprechend war es für mich umso schöner zu sehen, dass die Kinder mit mir spielen wollen und mich an allen möglichen Geschichten und Erfahrungen aus ihrem Leben teilhaben lassen wollen. Vor allem im Sozial- und Unterrichtsverhalten haben mich die Fortschritte der Kinder sehr gefreut. Zu sehen, wie Kinder ihre eigenen Grenzen überspringen oder sich nach langemVersuchen Dinge trauen oder zum ersten Mal richtig machen war ein sehr großes Erfolgserlebnis, sowohl für die Kinder als auch für mich. Alles in allem kann ich sagen, dass jeder Tag in meinem BFD ein aufregendes aber vor allem schönes Erlebnis ist und ich mit gutem Gewissen jedem, der sich sozial engagieren möchte oder einfach nach einer neuen Perspektive sucht, den Bundesfreiwilligendienst in einer Förderschule sehr empfehlen kann.“ Henrik